Herzlich Willkommen auf der Homepage des EMPAS

Das Institut für empirische und angewandte Soziologie (EMPAS) ist eine unabhängige Forschungseinrichtung der Universität Bremen. Es wurde 1988 als Nachfolgeeinrichtung des Universitätsforschungsschwerpunktes „Soziale Probleme“ gegründet. Heute arbeiten sieben ProfessorInnen und etwa 40 wissenschaftliche MitarbeiterInnen für das Institut.

Der Schwerpunkt des Forschungsprogramms ist Sozialer Wandel und Lebensläufe im internationalen Vergleich mit dem Fokus auf Bildung, Beruf und Beschäftigung, Familie, Lebensformen und Sozialstruktur sowie Migration. Diese inhaltlichen Schwerpunkte sind darüber hinaus eng mit der Methodenforschung verbunden. Im Mittelpunkt des Interesses liegen hier besonders Survey Methodology, dynamische Längsschnittanalysen, Mehrebenenmodelle und die Verbindung quantitativer mit qualitativen Daten (Forschung).

Das Institut hat zurzeit sieben Arbeitsgruppen (in alphabetischer Reihenfolge nach Arbeitsgebietsbezeichnungen):

Arbeit, Bildung und Soziale Ungleichheit unter Leitung von Prof. Dr. Olaf Groh-Samberg
Migration und Stadtforschung unter Leitung von Prof. Dr. Michael Windzio
Politische Soziologie und vergleichende Analyse von Gegenwartsgesellschaften unter Leitung von Prof. Dr. Steffen Mau
Qualitative Methoden empirischer Sozialforschung und Mikrosoziologie unter Leitung von Prof. Dr. Betina Hollstein
Soziologische Theorie/Gesellschaftliche Differenzierung und Governance-Regimes unter Leitung von Prof. Dr. Uwe Schimank
Statistik und empirische Sozialforschung unter Leitung von Prof. Dr. Uwe Engel
Theorie und Empirie der Sozialstruktur unter Leitung von Prof. Dr. Johannes Huinink

Die abgeschlossenen Forschungsbereiche der emeritierten Professoren sind bei den Arbeitsgruppen mit aufgelistet.

Das EMPAS ist Mitträger des Sonderforschungsbereichs 597 „Staatlichkeit im Wandel“, und es beherbergt die Koordination zweier Schwerpunktprogramme der DFG: SPP 1292 „Survey Methodology“ und SPP 1161 „Beziehungs- und Familienentwicklungspanel“(Pairfam). In beiden Schwerpunktprogrammen sind im EMPAS jeweils drei Projekte angesiedelt. Darüber hinaus ist das EMPAS neben dem Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS) und dem Zentrum für Sozialpolititik (ZeS) sowohl Mitbegründer der Graduate School of Social Sciences (GSSS) und der daraus hervorgegangenen Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS), als auch ein Mitbegründer des SFB 186 "Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf" (Geschichte).
 
Das Institut ist Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftlicher Institute“ (ASI). Des Weiteren kooperiert es mit dem Programm des Hanse-Wissenschaftskollegs (HWK) (Kooperation).

 

Leitung:  Professor Dr. Michael Windzio

Geschäftsführung: Sarah Oldenburg